Vision

Perger Wirtschaft baut ein SOS-Kinderdorf

Das gemeinschaftliche Vorhaben der Wirtschaft, ein SOS-Kinderdorf zu bauen, ist in Österreich bislang einzigartig. Jeder konnte sich mit seinen speziellen Fähigkeiten in dieses Projekt einbringen und so ein Stück soziale Verantwortung nachhaltig übernehmen. Das Schlagwort „Corporate Social Responsibility" (CSR) bekam einen konkreten Inhalt.

Die Idee

Im Rahmen der Themenarbeit des Bezirksstellenausschusses (BSA) der Wirtschaftskammer (WK) Perg im Frühjahr 2005 sprachen sich die Funktionäre erstmals dafür aus, ein Sozialprojekt zu initiieren. Ziel war es, das soziale Engagement hervor zu streichen und ein selbstständiges Profil zu entwickeln.

Anfang 2006 wurde der Verein „Wirtschaft für Mühlviertler SOS-Kinderdorf“ gegründet, welchem die Funktionäre des BSA der WK Perg angehören und der für die gesamte Projektabwicklung verantwortlich war.

Sozial engagierte Wirtschaft zeigt Profil

„Die Funktionäre des Bezirksstellenausschusses Perg organisieren die Errichtung. Die Unternehmen stellen auf Basis von Sponsoring Geld oder Sachgüter zur Verfügung und leisten Robotarbeit – ohne Verrechnung.  Die ganze Wirtschaft ist zur Mitarbeit und Unterstützung eingeladen und natürlich auch alle konstruktiven Kräfte in der Region.“, zeigte sich WK-Bezirksobmann Christian Reisinger von der mobilisierenden Kraft des Sozialprojekts von Anfang an überzeugt.

„Das SOS-Kinderdorf in Rechberg ist ein Gemeinschaftsprojekt, das wir alle zusammen zur Umsetzung bringen wollen. Die Perger Wirtschaft leistet hier etwas für in Not geratene Kinder, das meines Wissens bisher in Österreich unerreicht ist.“, unterstrich Dr. Josef Lammer, Geschäftsführer SOS-Kinderdorf Oberösterreich, die Außergewöhnlichkeit des Projekts.