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Montag, 12.02.2018

Das jüngste SOS-Kinderdorf Österreichs wurde 10!

 

Vielleicht erinnert ihr euch noch – das SOS-Kinderdorf Rechberg wurde im Rahmen einer unvergleichbaren Gemeinschaftsinitiative 2008 errichtet. Fast 600 Wirtschaftsbetriebe aus und um den Bezirk Perg beteiligten sich am Bau. Zusätzlich kauften 1300 Privatpersonen, Firmen und Vereine Grundstücksanteile oder spendeten Geld. Sie alle haben ermöglicht, dass bis zu 26 junge Menschen im SOS-Kinderdorf Rechberg aufgefangen werden, wenn sie den Halt der leiblichen Eltern verloren haben. Am 9. Juni feierte das SOS-Kinderdorf Rechberg seinen 10. Geburtstag.

 

Tolle Bilanz

Erfreulich ist die Bilanz des jüngsten SOS-Kinderdorfes Österreichs nach 10 Jahren Tätigkeit.  52 Kinder wurden bis heute betreut. Drei junge Erwachsene haben bereits den Schritt in ein selbstständiges Leben gemacht. Ein junger Mann ist ins Jugendwohnen Altmünster übersiedelt. 37 Kinder und deren Eltern haben das Familienstärkungsprogramm von Haus Sonnenschein in Anspruch genommen. In 22 Fällen leben die Kinder wieder bei ihren Eltern. Dank Euch Rechbergern ist das SOS-Kinderdorf gut in die Gemeinde integriert.

Aktuell werden 25 Kinder im SOS-Kinderdorf Rechberg begleitet: in 2 SOS-Kinderdorf-Familien, 1 Wohngruppe und Haus Sonnenschein, das Kindern ein vorübergehendes Zuhause gibt, mit dem Ziel ihre Eltern soweit zu stärken, dass die Familie wieder ein gemeinsames Leben führen kann.

 

Buntes Fest

Sein Jubiläum feierte das SOS-Kinderdorf Rechberg mit einem bunten Fest, guter Laune und fröhlicher Stimmung. Bunt war auch die Schar der Gäste: Kinder, Familien, Freunde, Nachbarn, Unterstützer und SOS-Kinderdorf MitarbeiterInnen kamen aus nah und fern.

Verwöhnt wurden sie nicht nur mit köstlichen Grillspezialitäten sowie Kuchen und Torten der Perger Goldhauben, ein kurzweiliges Programm gab einen Rückblick auf das vergangene Jahrzehnt und einen Ausblick auf die Zukunft. „Passgenaue Hilfen“ wird Rechberg auch weiterhin anbieten um Kinder, Jugendliche und Eltern zu stärken. Geehrt wurden Ilse Halatschek, die erste Patin vom SOS-Kinderdorf Recherg, Adolf Auböck, der mit seiner Erfahrung und Umsicht das damalige Bauprojekt geleitet hat und unser ehemaliger Geschäftsführer Dr. Josef Lammer, für seine Kompetenz und Besonnenheit, mit der er durch die Entstehungszeit führte. Emotionale Momente bescherten die Dorfkinder mit zwei musikalischen Beiträgen und 99 Luftballons, die sie mit Grüßen aus dem SOS-Kinderdorf Rechberg auf die Reise schickten. Sie hatten viel Spaß beim Klettern, Kinderschminken, am Bikesimulator, auf der Hüpfburg und beim Discgolf.

Gefeiert wurde noch lange bei guten Gesprächen und Musik im Rahmen von RechPERG jammed.

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